Kurzübersicht
Das Fortpflanzungsmedizingesetz in der Schweiz und in Deutschland erlauben, eine Behandlung mit Fremdspermien von einem Spender (Donogene Insemination: DI) durchzuführen.
Dazu muss das Paar aber verheiratet sein und keine anderen Therapiemöglichkeiten bestehen. Wir verfügen in Athen über eine eigene Spenderbank mit über 50 eigenen Spendern.
Gründe / Indikationen
Meistens sind keine oder nur sehr wenige, funktionsuntüchtige Spermien vorhanden. Die Ursachen sind vielfältig: Genetische Probleme, Zustand nach Hodenkrebs, unbekannte Ursache.
Durchführung
Bei der Frau wird in der Regel eine Zyklusvorbereitung mit Tabletten (Clomiphene) oder Injektionen (FSH oder HMG) durchgeführt. Der Eisprung wird mit HCG ausgelöst. 36 Stunden nach der HCG-Spritze erfolgt die Insemination der aufbereiteten Spermien mittels dünnem Katheter direkt in die Gebärmutter. Die Spermien müssen sich von dort selbstständig in die Eileiter bewegen, um die Eizelle zu befruchten.
Falls es die Umstände verlangen, kann mit Spenderspermien auch eine In-Vitro-Fertilisation gemacht werden. Zum Beispiel dann, wenn bei der Frau keine funktionstüchtigen Eileiter mehr vorhanden sein sollten.
Spender
Wir setzen nur Spender ein, welche wir selbst untersucht und informiert haben. Es handelt sich um Männer zwischen 20 und 40 jährig mit abgeschlossener Berufsausbildung oder höherer Schulbildung (FH oder Universität). Lückenlose Infektabklärungen und genetische Untersuchungen werden gemacht. Die Untersuchungen sind wesentlich umfangreicher, als verlangt wird, da wir die Britischen Richtlinien als Massstab verwenden, welche sehr detailliert und umfangreich sind.