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An erster Stelle steht in der Regel eine Untersuchung der
Samenflüssigkeit: das Spermiogramm. Folgende Befunde gelten als
minimale Normwerte:
Volumen: 2-5 Milliliter; Konzentration: mehr
als 20 Mio. Spermien pro Milliliter; Beweglichkeit: mehr als 50% der
Samenzellen beweglich; Formen: mehr als 30% der Spermien normal
ausgeformt (WHO Einteilung). Weiter werden mehrere andere
Laborbestimmungen gemacht. Zum Beispiel Antikörper gegen die eigenen
Spermien dargestellt oder biochemische und bakteriologische Parameter
untersucht.
Es sollte zwischen einer sogenannten Screeninguntersuchung
(Erstuntersuchung) und Abklärung durch einen Spezialarzt unterschieden
werden. Der Androloge oder Urologe macht eine körperliche Untersuchung
und Ultraschallbilder. Nicht immer ist es nötig, dass das gesamte
Programm ablaufen muss. Vielfach kann nach einer spezialärztlichen
Konsultation aber besser beurteilt werden, ob es zu den bekannten
technischen Behandlungsmöglichkeiten wie Insemination oder ICSI
Alternativen gibt.
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