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Ursachen Ursachen bei der Frau Abklärungszyklus
 

Abklärungszyklus

 
Kurzübersicht

Die nötigen Untersuchungen werden mit Vorteil in den Ablauf eines natürlichen Zyklus gelegt. Damit kann die ganze Dynamik der Abfolge von Hormonänderungen erfasst und beurteilt werden. Nach einem gut strukturierten Abklärungsgang wird es in den meisten Fällen möglich sein, nach kurzer Zeit mit dem betroffenen Paar ein Therapiekonzept zu besprechen und die Behandlung einzuleiten. 

Durchführung

· Frühe Follikelphase (Tag 1-4)
Die Hormonbasisdiagnostik steht im Vordergrund: Hypophysär-gonadale Achse durch LH, FSH, E2, weiter Prolaktin (PRL), Schilddrüsenhormon (TSH und ev. FT4). Die Blutentnahme erfolgt am besten am frühen Vormittag. In speziellen Fällen wird zusätzlich Testosteron und Androstendion bestimmt. Wir untersuchen bei dieser Blutentnahme immer auch noch den Rubeolen IgG-Titer und ev. weitere Parameter z.B. bezüglich Hepatitis und HIV.

· Mittlere bis späte Follikelphase (Tag 5-11)
Das Follikelmonitoring durch Ultraschalluntersuchungen zeigt die Dynamik des Wachstums der Follikel. Selten sind Oestradiolmessungen zur Verlaufskontrolle nötig. Beginn der Follikelmessung ca. an Tag 10. Ultraschallkontrolle der Verhältnisse in der Gebärmutter: Endometriumaufbau (Schleimhaut), Struktur des Endometriums, intrakavitäre Pathologie (Polyp, Myom).

· Ovulationsphase (Tag 12-14)
Kontrolle des Cervixindex, (selten Postcoitaltest). Die Sonographie erlaubt häufig eine klare Aussage, ob der Eisprung erfolgt ist. Eine Überprüfung mittels Hormondiagnostik ist gelegentlich angezeigt (LH, Oestradiol, OH-Progesteron, P4). Die Endometriumdicke sollte zu diesem Zeitpunkt mindestens 7-8 mm betragen.

· Mittlere Lutealphase (Tag 18-22)
Etwa 7 Tage nach sicher erfolgter Ovulation kann die Gelbkörperfunktion sehr effektiv mittels der Konzentration der Steroidhormone Progesteron (P4) und Oestradiol (E2) untersucht werden. Dabei sollte der Quotient der beiden Hormone auf molekularer Basis etwa 100:1 betragen, sowie die Progesteronsekretion einen bestimmten Schwellenwert erreichen (testabhängig; i.R >15 ng/ml). Im Ultraschall stellt sich das Endometrium nun typischerweise echodicht und homogen dar. Bei vorliegen einer Lutealinsuffizienz kann das Ausmass der Störung durch eine Endometriumbiopsie am etwa 26. Zyklustag kontrolliert werden.

Zyklusunabhängig, aber meist im Rahmen einer durch das Stufenschema geplanten Blutentnahme, werden folgende Untersuchungen bei der Frau vorgenommen:

· Kontrolle eines initial erhöhten PRL-Wertes: Bestimmung unter
Standardbedingungen (morgens, nach 30 Min. liegen).
· TRH-Test sowie Anti-TPO bei Verdacht
auf Schilddrüsenpathologie.
· Bestimmung der Androgene bei vorliegender Pathologie wie
z.B. Adipositas, Polycystisches Ovarsyndrom (PCOS). 
 
 
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Erste Konsultation
Hormonelle Abklärung
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Abklärungszyklus
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Die nötigen Untersuchungen werden mit Vorteil in den Ablauf eines natürlichen Zyklus gelegt. Damit kann die ganze Dynamik der Abfolge von Hormonänderungen erfasst und beurteilt werden. Nach einem gut strukturierten Abklärungsgang wird es in den meisten Fällen möglich sein, nach kurzer Zeit mit dem betroffenen Paar ein Therapiekonzept zu besprechen und die Behandlung einzuleiten. 

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Die Hormonbasisdiagnostik steht im Vordergrund: Hypophysär-gonadale Achse durch LH, FSH, E2, weiter Prolaktin (PRL), Schilddrüsenhormon (TSH und ev. FT4). Die Blutentnahme erfolgt am besten am frühen Vormittag. In speziellen Fällen wird zusätzlich Testosteron und Androstendion bestimmt. Wir untersuchen bei dieser Blutentnahme immer auch noch den Rubeolen IgG-Titer und ev. weitere Parameter z.B. bezüglich Hepatitis und HIV.

· Mittlere bis späte Follikelphase (Tag 5-11)
Das Follikelmonitoring durch Ultraschalluntersuchungen zeigt die Dynamik des Wachstums der Follikel. Selten sind Oestradiolmessungen zur Verlaufskontrolle nötig. Beginn der Follikelmessung ca. an Tag 10. Ultraschallkontrolle der Verhältnisse in der Gebärmutter: Endometriumaufbau (Schleimhaut), Struktur des Endometriums, intrakavitäre Pathologie (Polyp, Myom).

· Ovulationsphase (Tag 12-14)
Kontrolle des Cervixindex, (selten Postcoitaltest). Die Sonographie erlaubt häufig eine klare Aussage, ob der Eisprung erfolgt ist. Eine Überprüfung mittels Hormondiagnostik ist gelegentlich angezeigt (LH, Oestradiol, OH-Progesteron, P4). Die Endometriumdicke sollte zu diesem Zeitpunkt mindestens 7-8 mm betragen.

· Mittlere Lutealphase (Tag 18-22)
Etwa 7 Tage nach sicher erfolgter Ovulation kann die Gelbkörperfunktion sehr effektiv mittels der Konzentration der Steroidhormone Progesteron (P4) und Oestradiol (E2) untersucht werden. Dabei sollte der Quotient der beiden Hormone auf molekularer Basis etwa 100:1 betragen, sowie die Progesteronsekretion einen bestimmten Schwellenwert erreichen (testabhängig; i.R >15 ng/ml). Im Ultraschall stellt sich das Endometrium nun typischerweise echodicht und homogen dar. Bei vorliegen einer Lutealinsuffizienz kann das Ausmass der Störung durch eine Endometriumbiopsie am etwa 26. Zyklustag kontrolliert werden.

Zyklusunabhängig, aber meist im Rahmen einer durch das Stufenschema geplanten Blutentnahme, werden folgende Untersuchungen bei der Frau vorgenommen:

· Kontrolle eines initial erhöhten PRL-Wertes: Bestimmung unter
Standardbedingungen (morgens, nach 30 Min. liegen).
· TRH-Test sowie Anti-TPO bei Verdacht
auf Schilddrüsenpathologie.
· Bestimmung der Androgene bei vorliegender Pathologie wie
z.B. Adipositas, Polycystisches Ovarsyndrom (PCOS). 
 
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